Stellwerk Aken Süd (As)

Weißt Du noch, am Stellwerk in Aken haben wir immer vor den Schranken gestanden. Was war das damals für ein Güterverkehr! Heute fährt ja kaum noch was, obwohl da schon einige Firmen sind…

1889 wurde der Hafen Aken in Betrieb genommen. Zu dem Zeitpunkt existierte schon einige Jahre lang die Eisenbahn von Köthen nach Aken, diese war als Stichstrecke angelegt. Bis in das Jahr 1916 gab es sogar eine direkte Verbindung vom Bahnhof Aken nach Berlin zum Halberstädter Bahnhof.

Der Personenverkehr hatte aber nie eine große Bedeutung – viel wichtiger war der Gütertransport. Irgendwann reichten die Transportkapazitäten der Fuhrwerke auf der Straße für den Umschlag am Hafen nicht mehr aus. Die Eisenbahn wurde bis zum Hafen gebaut und wurde damit – man mag es aus heutiger Sicht kaum glauben – zum Motor für die Wirtschaft. Etliche Firmen siedelten sich an. Sie produzierten Güter und brauchten Rohstoffe. Und nicht alles konnte per Schiff über die Elbe transportiert werden. Ob im 2. Weltkrieg oder später  in der DDR: die Eisenbahn war eine wichtige Infrastruktur in Aken, um die Firmen und den Hafen am Laufen zu halten.

Das Gebäude ist erhalten und in google Maps gut auszumachen

Link nach google Maps mit dem Ausschnitt im oberen Bild.

1941 wurde das Stellwerk Aken Süd (As) in Betrieb genommen.  Erbaut wurde es von der Firma Gast aus Berlin. Das Stellwerk war als mechanisches Wärterstellwerk in betrieb. Nach der Wende wurde außerdem die Befehlsstelle des Fahrdienstleiters vom Empfangsgebäude des Bahnhofes Aken in das Stellwerk verlegt. Doch der Güterverkehr war weiter rückläufig – so dass DB Netze zum 26.07.2012 die Strecke an die Bayerische Regionalbahn GmbH verpachtete. Ab da wurden die Beschäftigten inkl. Fahrdienstleiter abgezogen und gleichzeitig  endete der Betrieb von As. Die vereinzelten Züge, die aktuell dort fahren, müssen vor Übergängen anhalten und das Zugpersonal sichert jeweils die Überwege ab. Ansonsten ist die Strecke ohnehin einspurig; es darf auch immer nur ein Zug auf der Strecke verkehren. Mehr über das Stellwerk, die Strecke und die Geschichte kann man u.a. unter folgenden Adressen erfahren:

Ich habe mir das Gebäude als Vorlage ausgesucht, weil ich im Transportfever nach einem Stellwerk suchte, welches einen etwas “moderneren” Baustil hat, jedoch nicht einem Betonklotz aus den 70ern ähnelt. Dabei fiel mir Aken Süd auf – und ich denke, dass dieser Stil in vielen Umgebungen eingesetzt werden kann. 

  • Der Mod ist erstellt für: Transportfever
  • Im Spiel verfügbar ab: 1941
  • Kosten: 1
  • Anzahl der Polygone: 2.488
  • DDS-Textur mit Normal-Map, Glanzeffekten und Pre-Shading
  • 3 Lod-Stufen: 0…200m, 200…600m, 600…2.400m

Der Mod ist abrufbar über den Steam-Workshop und über das TF-Forum .